Nachdem ich die IMS in Frauenfeld Anfang 2024 verlassen und meine Lehrstelle bei der SBW gesichert hatte, verfügte ich plötzlich über sehr viel Freizeit. Um etwas Sinnvolles mit meiner Zeit anzustellen, entschlossen sich mein Kollege und ich, als Volunteers nach Tansania zu reisen. Die Möglichkeit dazu ergab sich über eine Arbeitskollegin der Mutter meines Kollegen, die zusammen mit ihrem Mann in Tansania eine Tagesschule für Waisenkinder aufgebaut hatte. Nach rund zwei Monaten Planung traten wir die lange Reise an. Die Reise nach Tansania war die grösste und längste, die ich je gemacht hatte. Nach einem 18-stündigen Flug mit Zwischenstopp in Doha erreichten wir unser Ziel, den Kilimanjaro Airport nähe Arusha.
In der Tagesschule übernahmen wir verschiedene Aufgaben. Wir unterstützten die Zwei Lehrpersonen bei Ihrem Unterricht, halfen den Kindern bei Ihren Aufgaben und achteten ausserdem auch darauf, dass die Kinder keinen Unfug machten. Zusätzlich halfen dem Koch, das Mittagessen vorzubereiten und den Kindern nachher beim Zähneputzen zu helfen. In unserer Freizeit planten wir verschiedene Ausflüge. Da wir in der Nähe von Arusha waren, machten wir mehrere Ausflüge dorthin sowie eine Safari im Arusha-Nationalpark. Ausserdem hatten wir die Möglichkeit einen Ausflug in ein Massai-Dorf zu machen. Der Aufenthalt in Tansania bot so viele verschiedene Eindrücke, die ich nie vergessen werde. Sei es die Herzlichkeit der Menschen oder das lokale Essen – es gab vieles, das ich in der Schweiz noch nie erlebt hatte. Trotzdem gab es auch erstaunlich viele Dinge, die dort ähnlich abliefen wie hier.
Mein fünfwöchiger Aufenthalt in Tansania gab mir viele Möglichkeiten, über unseren Lebensstil in der Schweiz nachzudenken, und schenkte mir wertvolle Erinnerungen, die ich bis heute mitnehme.